Sabine Schunk
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Das Malspiel nach Arno Stern

Ganz gleich ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener: Das Malspiel stärkt die schöpferischen Kräfte – ohne Wettbewerb und Leistungsdruck

Das Malspiel im Malort in Köln-Sülz

Im Malort in Köln-Sülz können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene frei von Erwartungen und Bewertung dem absichtsfreien Malspiel hingeben. Im Malspiel können alle Teilnehmer ihre natürliche Spur entfalten – fernab von Druck und anerzogenen Mustern - und ihre Spielfähigkeit mittels Farbe genießen und wieder entdecken. Das Malspiel ist für Menschen jeden Alters geeignet. Auch für Anfänger und diejenigen, die sich für unbegabt halten oder denen das Malen durch Bewertung und Interpretation verleidet wurde.

Wie sieht der Malort aus?

Der Malort ist ein Raum, der  Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt. Im Malort malen altersgemischte Gruppen zusammen. Der Palettentisch mit 18 hochwertigen Gouachefarben und 54 Pinseln steht in der Mitte des Raumes und wird von allen Teilnehmern genutzt.

Wie wird im Malort gemalt?

Die Teilnehmer stehen nebeneinander und malen auf großen Blättern, die an den Malwänden befestigt sind. Im Malort wird kein Malthema vorgegeben. Damit jeder Teilnehmer konzentriert im Malfluss bleiben kann, finden keine Belehrungen, Vergleiche oder Bewertungen statt. Ob ein oder mehrere Bilder in einer Malspiel-Stunde gemalt werden, hängt vom individuellen Rhythmus des Teilnehmers ab. Es besteht auch die Möglichkeit, über mehrere Wochen an einem Bild zu malen. Die gemalten Bilder verbleiben in einer Mappe am Malort und werden nicht mit nach Hause genommen. Somit findet auch im Nachhinein keine Bewertung und Interpretation statt.

Was ist das Ziel des Malens im Malort?

Jeder, der gerne malt, soll sich an den Farben erfreuen und die ruhige, vertrauensvolle Atmosphäre im Malort genießen. Fähigkeiten und Techniken entwickeln sich im Laufe des Malens ganz von selbst. Die Teilnehmer erfreuen  sich an ihrer Fähigkeit zu spielen, etwas auszuprobieren und sich ungestört in einem bewertungsfreien Raum auszudrücken. Der Malspielende lernt, dem zu vertrauen, was spontan entsteht, und findet im absichtsfreien Malspiel seinen eigenen Ausdruck. Das Malspiel hat nichts mit Kunst oder Kunsttherapie zu tun. Es fördert auf natürliche Weise Fähigkeiten, die zur Stärkung und Entfaltung der Persönlichkeit führen.

 

Malspiel-Kurse im Atelier von Sabine Schunk in Köln-Sülz

Teilnehmer: Kinder, Jugendliche und Erwachsene (möglichst altersgemischte Gruppen)
Ort: Atelier Sabine Schunk, Luxemburger Straß 284a, 50937 Köln-Sülz

Regelmäßige Malspielkurse:

Montags, 17.00-18.30 Uhr
Noch Plätze frei!

Dienstags, 17.00-18.30 Uhr
Geschlossene Gruppe

Freitags, 10.00-11.30 Uhr
Geschlossene Gruppe

Das Malspiel sollte regelmäßig und über einen längeren Zeitraum erfahren werden. Die Kurse sind fortlaufend und ein Einstieg im laufenden Kurs ist jederzeit möglich.

Preise:
Für Kinder/Jugendliche von 4-15 Jahren und Studenten und Auszubildende
13,50 €/90 Minuten

Für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
16,00 €/90 Minuten

Malspiel-Kurse für geschlossene Gruppen ab 6 Personen möglich.

Informationen und Anmeldung unter: 0172/ 20 12 218 oder sabine.schunk@web.de

Entstehung des Malorts und des Malspiels

Das Malen im Malort findet nicht willkürlich statt, sondern beruht auf einem mehr als 65-jährigen Konzept, das in Frankreich von Arno Stern (Pädagoge und Forscher) entwickelt wurde. Stern erfand eine besondere Einrichtung: den geschützten Malort, den Palettentisch in der Mitte des Raumes mit hochwertigen Farben und Pinseln (und somit den Rhythmus zwischen individuellem Spiel und Begegnung), die unterstützende Rolle des Malspiel-Dienenden, die altersgemischte Gruppenzusammensetzung und den Verbleib der Bilder in der Obhut des Malorts – geschützt vor bewertender Betrachtung. Er hat in dieser Zeit mehr als 500.000 Kinderbilder gesammelt und erforscht und hat ein wissenschaftliches Institut gegründet. Seine Forschung liefert ganz neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Kinderbilder. (Aus den Büchern von Arno Stern „Das Malspiel und die Kunst des Dienens“ und „Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll.“)
Weitere Infos zu Arno Stern unter: www.arnostern.com

 

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